Sinfonia piccola, op. 32


für Streichorchester

Entstehungsjahre: 1985/1986

Instrumentierung: siehe Werk-Untertitel

(wenn möglich: großes Streichorchester: 18-16-14-12-10)

Dauer (total): 35:00

(1. = 10:00; 2. = 7:00; 3. = 7:00; 4. = 11:00)

»» siehe auch: Sinfonia piccola II, op. 47 und die beiden Werke aus dem JazzRock-Genre: Kleine Rock-Symphonie Nr.1, SV. 38 und Kleine Rock-Symphonie Nr.2, SV. 52

4 Sätze:


Alex. Villinger: Sinfonia piccola, op.32

1. Allegro con slancio - sehr "rockig"

Video:

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2. Marcia funebre: Adagio malinconico

3. Andante con moto (Hommage an Joseph Haydn)

4. Allegro con spirito

Widmung:

Regina Wittemeier herzlichst gewidmet

Noten-Material:

AlexiSongs (»» siehe Ausschnitt: Partitur)

CD/mp3:

Symphonische Werke I

Wir suchen nach wie vor ein unvoreingenommenes Orchester bzw. einen jungen Maestro, das/der die Courage (!) hat, die 'Sinfonia piccola' uraufzuführen!

Kommentare zur Sinfonia piccola:


Vieles gefällt mir spontan, z.B. das erste Thema im 1. Satz mit seinen beiden Erkennungsmotiven. Es ist sehr markant und gut durchzuhören, allerdings geht es erst nach mehrmaligem Hören "ins Ohr". Die Instrumente haben viel und auch in ihnen nicht so leicht liegende Lagen (Bratschen, Celli) zu spielen. Ein "Seitenthema" mit prägnant konträrem Charakter ist für mich beim Hören nicht so deutlich zu erkennen; viel ungewöhnlich Klingendes Rhythmisches, das womöglich nicht eingängig sein soll, sondern eher kontrastierend sein will; viele lange Passagen, die ich lieber auf "Echt-Instrumenten" hören würde, denn durch die Computerisierung wirkt das Stück womöglich weniger eingängig als es sein könnte. Womöglich soll es auch gar nicht "gefällig" wirken, sondern eher etwas aufmüpfig? Weiter fallen einem Riesensteigerungen mit ostinaten Dreiklangsmotiven und deren Sequenzierungen auf, dagegen treten die Unterstimmen und Motivverarbeitungen z.B. als pizz. - und Variationsstellen in den Mittelstimmen und der allgemeine Eindruck, dass dieses Geflecht schwer zu spielen sein könnte. Mir persönlich fehlen etwas die Ruhepunkte, denn es geht ständig rhythmisch was ab und die (so wie ich mich erinnere) in der Partitur eingezeichneten cresc. und decresc. sind zu wenig zu hören. Ruhepunkte können ja auch Spannungspunkte sein ... Am Schluss (eher nicht Reprise, sondern kurze Coda?) hört man noch einmal das Anfangsmotiv, was hier gut und markant eingesetzt wird; auch dass es nur noch kurz aufgegriffen wird, passt und die jazzigen Schlussakkorde bilden einen guten Abschluss. Fortsetzung...:


Mit Interesse habe ich Ihre Musik gehört. Ich glaube, mir trotz der Computer-Klänge ganz gut vorstellen zu können, wie sie klingen wird. Mir gefällt Ihre Musik; sie ist gleichzeitig ungewöhnlich und originell wie andererseits auf besondere Weise vertraut. (Cornelius Meister, Ex-Generalmusik-Direktor der Stadt Heidelberg, 2011)